Briefkapellenorgel
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Die Orgel der Briefkapelle der Marienkirche gehört zu den ältesten Instrumenten Lübecks. Nicht nur ihre bewegte Geschichte führt nun dazu, dass die Orgel dringend restauriert werden muss.
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Im Überblick
Die Briefkapellenorgel (Hausorgel)
Die Orgel der Briefkapelle der Marienkirche gehört zu den ältesten Instrumenten Lübecks, hat eine bewegte Geschichte und muss dringend restauriert werden.
Das Instrument aus dem Jahr 1723 (!) stammt von einem nahezu unbekannten Orgelbauer aus Ostpreußen und gelangte kurz nach der Erbauung in die Schlosskapelle Dönhoffstädt. In diesem Raum begleitete sie den Gemeindegesang der kleinen reformierte Gemeinde bis in die 1930er-Jahre. Aufgekauft und umgebaut durch die Lübecker Orgelbaufirma Kemper wurde sie dann nach Lübeck verbracht und in der Katharinenkirche und später in der Briefkapelle der Marienkirche aufgestellt. Es war eine der wenigen bespielbaren Orgeln nach dem Krieg. Sie kommt dank ihrer historischen Balganlage ohne Strom aus.
Viele Menschen haben das Instrument in den Wintergottesdiensten und Konzerten in der Briefkapelle hören können und ließen sich von der Schönheit des Klanges anrühren.
Der sich drehende Zimbelstern mit seinen drei Glocken fasziniert bis heute Jung und Alt.
Nun haben Schmutz, Schimmel und Staub dem Instrument stark zugesetzt. Motor, Windversorgung, Mechanik und Pfeifenmaterial müssen erneuert, ergänzt und gereinigt werden. Das äußere Erscheinungsbild lässt erahnen, wie schön die Orgel einmal ausgesehen hat.
280.000 Euro wird die Restaurierung kosten; 230.000 Euro haben wir bereits gemeinsam erreichen können - es geht also auf die Zielgerade!
Helfen Sie mit, dieses schöne Ziel zu erreichen!
Alle Spenderinnen und Spender laden wir auf Wunsch gern zu einem Konzert zur Wiedereinweihung ein.
Johannes Unger
Dom- und Marienorganist