Kunst in Kirchen

 - eine unendliche Geschichte

Handwerk und Kunst

Seit Jahrtausenden sind Kunst und Religion eng miteinander verbunden. Die ersten von Menschen geschaffenen Kunstwerke dienten vermutlich kultischen Zwecken. Bis weit ins europäische Mittelalter hinein sprach man jedoch nicht ausdrücklich von „Kunst“. Dieser Begriff ist vergleichsweise jung.
Im späten Mittelalter fertigten Handwerker wie Maler, Bildschnitzer und Metallgießer die Kirchenausstattungen an, die wir heute als Kunstwerke wahrnehmen, zum Beispiel das Taufbecken oder die Darsow-Madonna in der Marienkirche.

So wie sich der Kunstbegriff im Laufe der Zeit gewandelt hat, hat sich auch die Kunst selbst immer wieder verändert. Wir sprechen von Kunstepochen wie der Romanik, Gotik, Renaissance oder dem Barock. Auch moderne und zeitgenössische Künstler*innen haben Spuren in den Kirchen hinterlassen. Manche Kirchen zeigen eine große Vielfalt und bieten einen bunten Querschnitt durch die Jahrhunderte – so auch die Marienkirche. Fast alle historischen Kunstwerke wurden 1942 zerstört, doch die Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat moderne Akzente gesetzt.

Werfen wir einen Blick darauf. Wenn du Lust hast, mitzukommen, klicke einfach auf den Button.

Wunden und Narben

Die Marienkirche erzählt eine bewegende Geschichte von Zerstörung und Tod, aber auch von Versöhnung und neuen Chancen. Innen und außen ist sie von Narben gezeichnet. Besonders der Innenraum ist geprägt von Kunstwerken, die sich mit der Gewalt des Krieges sowie mit Tod und Verlust auseinandersetzen. Viele dieser Werke sind selbst beschädigt und zeigen die Spuren kriegerischer Zerstörung. Doch all diese Kunstwerke berichten auch von Neuanfängen, von neuen Möglichkeiten und Freiräumen für Veränderungen. Sie sind weiterhin präsent und können uns von Versöhnung und Zuversicht erzählen.

Diese Zeugnisse der Geschichte sollen hier zu Wort kommen. Hier kannst du ihnen zuhören.

 

Alles im Wandel

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Zeit für Neues

1942 brannte die Marienkirche fast vollständig aus. Bis zu diesem Zeitpunkt beherbergte sie ein großen Schatz an Ausstattungsstücken aus verschiedenen Jahrhunderten. Vor allem prägten Altaraufsätze, Orgeln und der große Lettneraufbau aus dem späten Mittelalter das Erscheinungsbild des Kircheninnenraums. Aber auch die Epoche des Barock hatte mit der Kanzel, der Taufanlage, dem Fredenhagenaltar und den zahlreichen Gedenkbilder eindrucksvolle Bildwerke hinterlassen. Man könnte sagen, die Marienkirche glich einem Museum. 

Die Zerstörung fast aller dieser Kunstwerke war für die Bau- und Kirchenverantwortlichen nach dem Krieg ein Anlass, den Innenraum neu zu denken - den Bedarfen der gegenwärtigen Gemeinde anzupassen und neu zu gestalten. Und so begann mit dem Wiederaufbau der Marienkirche auch - eine Zeit für Neues. Hier kannst Du die verschiedenen Stationen der Neugestaltung im Kirchenraum nachvollziehen.

Zeit für Neues

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