Die Briefkapelle dient der Gemeinde im Winter als Gottesdienstraum. Sie ist genauso hoch wie lang: zwölf Meter.
Bemerkenswert sind unter anderem das besonders kunstvolle Sterngewölbe und die reich verzierten Kapitelle auf den Wandpfeilern. In der Mitte des Raumes wird es von zwei frei stehenden Pfeilern aus Bornholmer Granit getragen, von denen einer aus einem Stück ist. Die Fenster in der Westwand schuf Johannes Schreiter zwischen 1981 und 1982. Die Briefapelle gab es schon, als das heutige Langhaus noch nicht stand. Sie wurde 1310 begonnen. Ihren Namen hat sie von den öffentlichen Schreibern, die hier ihre Stände hatten.